Tagliamento Alpen Tour Mai 2003
Samstag um 8 Uhr gings bei uns mit drei Autos los in Richtung Süden, ins Flussbett des Tagliamento (Italien). Auf den Weg dorthin kamen noch zwei weitere Fahrzeuge zu unserer Gruppe dazu. Also waren dann 5 Geländefahrzeuge auf Tour: 3x Mitsubishi Pajero, 1x Toyota Landcruiser und ein Jeep Grand Cherokee. Es ist bei uns schon einige male vorgekommen, dass ein Auto nicht mehr per Achse heimfahren konnte, aber das beim heimfahren plötzlich ein Auto mehr mit einer Fahrerin besetzt werden musste hatten wir noch nie! Aber mehr dazu später.
Da erlebten wir auch gleich die erste Überraschung, & Uops ! Das Hochwasser im Vorjahr hatte viel lose Schotterbänke hinterlassen und einmal nicht aufgepasst gings statt weiter nur noch tiefer.
Nachdem wir die Auto geländetaugleich gemacht hatten, schauten wir gleich zum Wasser.  
Nach dieser Erkundungsfahrt schlugen wir dann unser Lager auf und tranken ein Prost auf ein Paar gemütliche Tage!!
 
Wie tief ist das Wasser? Sicherheitshalber stiegen wir aus und schauten nach! Wir hatten festgestellt, dass wir ruhig ohne abzusaufen durchfahren können. Wir machten noch einige Fotos und als wir wieder zurückfahren wollten fragten wir uns: Und wo ist jetzt bitte unser Lager??? Keine Angst, wir haben unser Lager wieder gefunden.
Zwei Tage Schotter und Hitze sind genug; Wir freuten uns, denn jetzt starteten wir ins Gebirge. Der erste Hügel den wir anfuhren war der M. Simeone. Zu unserem Entsetzen war dieser leider nur mehr eine Betonpiste. Nach einem kurzen Blick ins Tal fuhren wir weiter nach Norden, in die Gegend von Tolmezzo, Ravascletto, Sappada, Ampezzo zu unserem Aufenthaltsgebiet für die nächsten Tage.
 
Unser Ziel war ein Campingplatz für die nächsten drei Tage. Doch dem ist nicht so, denn alle vier zur Auswahl stehenden Campingplätze waren geschlossen. Nach einigem Suchen fanden wir eine Übernachtungsmöglichkeit für 7 Personen in einer netten Pension.
Leider erlebten wir noch einige Überraschungen auf unserer Tour im Gebirge, denn einmal war die Brücke weggerissen, ein andermal war der Weg durch einen abgerutschten Hang versperrt;
Deshalb waren wir pausenlos gezwungen unsere Route zu ändern. Im Nachtquartier in der Nähe von Sauris trafen wir einen ausgewanderten Ur-Mundl (naja das Alter hatte er noch nicht). Er baut hier Holzhäuser und so wurde bei Wiener Schmäh bis spät in die Nacht geplaudert und ge.....

Am letzten Tag in Italien waren noch einige Berge zu befahren bevor es dann über den Plöckenpaß nach Kötschach ging. Dort war der Campingplatz sicherheitshalber schon für uns reserviert!

 
Nachhause ging es über den Seeboden am Millstättersee, wo unsere einzige Weibliche Begleitung einen Jeep entgegennahm und mit diese heim fahren durfte.

 

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